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fold faq Rheumaabklärung

Bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
Entzündliche rheumatische Erkrankungen können sich gut sichtbar an Gelenken, Wirbelsäule, Weichteilen, Haut, Augen und  Schleimhäuten manifestieren, aber diese Erkrankungen können auch Innere Organe betreffen. Es kann also bei diesen Krankheitsbildern der ganze Organismus im Sinne einer Systembeteiligung erfasst sein. Diese Tatsache ist der wesentliche Unterschied zu den degenerativen rheumatischen Erkrankungen. Und genau das gilt es herauszufinden.

Unter den Diagnosen der entzündlich rheumatischen Erkrankungen finden sich beispielsweise: Rheumatoide Arthritis (früher chronische Polyarthritis), Psoriasisarthritis, Spondylarthritiden, Autoimmunerkrankungen (Systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie und andere), Vaskulitiden


Bei degenerativ rheumatischen Erkrankungen
Degenerativ rheumatische Erkrankungen beruhen zumeist auf Abnützung und Verschleißerscheinungen der betroffenen Gelenke und Strukturen des Bewegungsapparates. Diese degenerativen Veränderungen können sehr schmerzhaft sein und erfordern ein umfassendes Management inklusive Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen wie etwa Orthopädie oder Physikalische Medizin. Aber eine Mitbeteiligung der Inneren Organe wie bei den entzündlich rheumatischen Erkrankungen gibt es bei den degenerativen Veränderungen nicht.

Unter den Diagnosen der degenerativen rheumatische Erkrankungen finden sich beispielsweise: Fingerpolyarthrosen, Kniegelenksarthrose, Hüftgelenksarthrose, Veränderungen der Wirbelsäule wie Arthrosen der Wirbelgelenke aber auch Schmerzen im Bereich der Schultergürtels und viele andere Schmerzsyndrome.

fold faq Rheumatherapien

Rheumatische Erkrankungen werden mit verschiedenen Medikamenten behandelt. Es ist meistens eine Kombination aus Schmerzmedikation mit entzündungshemmenden Substanzen erforderlich.

Zur langfristigen Krankheitskontrolle benötigt man Basistherapien. Es gibt die konventionellen Basistherapien und die biologisch hergestellten Basistherapien, auch als Biologika bezeichnet.

Konventionelle Basistherapien
Diese langwirksamen Rheumamedikamente verbessern bei korrekter und nach ärztlicher Anordnung durchgeführter Einnahme die Symptome der Krankheit langfristig. Diese Art der Basistherapien wird meist in Tablettenform verabreicht.
Zu diesen Medikamenten zählen beispielsweise Methotrexat oder Resochin.

Biologiosch hergestellte Basistherapien (Biologika)
Auch diese Rheumamedikamente verbessern bei korrekter und nach ärztlicher Anordnung durchgeführter Einnahme die Symptome der Krankheit langfristig.

Biologika werden derzeit entweder als Injektionen, das heißt  in Form von Spritzen oder auch als Infusionen verabreicht. Diese Medikamente erfordern immer eine chefärztliche Bewilligung, welche von mir eingeholt wird.

 

fold faq Osteoporoseabklärung

Die Abklärung einer Osteoporose erfordert immer die Kombination einer ausführlichen Anamnese, das heißt Befragung über das Vorhandensein von Risikofaktoren, einer Erhebung bisher stattgefundener Knochenbrüche und vieles mehr. Folgende Untersuchungen werden als weitere Hilfsmittel zur endgültigen Diagnosesicherung verwendet.

Labor
Im Vordergrund der Laborbefunde werden für den Knochen wichtige Parameter stehen. Dazu zählen unter anderen Vitamin D, Parathormon, Calcium

Bildgebung
Dazu zählen Röntgenaufnahmen, vorzugsweise von der Wirbelsäule und vom Becken. Auch die Knochendichtemessung gehört in den Bereich der Bildgebung

Errechnung des Frakurrisikos
Das Frakturrisiko lässt sich mittels einer Kalkulation errechnen, in welcher etwa auch ihr Körpergewicht berücksichtigt wird.

fold faq Osteoporosetherapien

Die Osteoporosetherapie besteht nicht nur aus der Einnahme von Medikamenten, sondern erfordert auch eine geeignete Ernährung und entsprechendes körperliches Training, um einen optimalen Erfolg zu gewährleisten. Es ist mir wichtig Ihnen diese Zusammenhänge zu erklären und aufzuzeigen.

Diätberatung
Bei Vorhandensein einer Osteoporose ist das Erheben der gewohnten Ernährung sehr wichtig, um zu erkennen, ob ihr Körper ausreichend mit den Nährstoffen versorgt wird, wie es der Knochenstoffwechsel erfordert. In der Ordination haben Sie die Möglichkeit auf die Beratung durch eine anerkannte Diätologin zurückzugreifen und sich einen Termin mit ihr zu vereinbaren.

Medikamente zum Einnehmen
Bei Notwendigkeit einer Osteoporosetherapie werde ich Sie ausführlich über die Möglichkeiten informieren, wie Sie mittels Einnahme von Medikamenten vor, während oder auch nach den Mahlzeiten die Osteoporose beeinflussen können. Hierzu zählt auch, dass wir ihre übrigen Medikamente gemeinsam besprechen, ob vielleicht eines dabei ist, welches Einfluss auf die Knochen haben kann. 

Injektionen
Es gibt mittlerweile auch die Möglichkeit von Osteoporosetherapien, welche Ihnen als Injektion verabreicht werden kann. Sie werden bei Bedarf von mir eingeschult diese Injektionen selbständig durchführen zu können.

Infusionen
Und natürlich haben Sie die Möglichkeit in der Ordination auch Therapien über die Venen zu erhalten, also sogenannte Infusionen. Das kann jetzt alle drei Monate sein oder auch als jährliche Infusion.

fold faq Schmerztherapien

Schmerztherapien sind bei vielen degenerativen und entzündlich rheumatischen Erkrankungen erforderlich. Man muss bedenken, dass es viele Formen von Schmerzen gibt und die Therapie ganz individuell, aber doch nach geltenden Richtlinien auf Sie persönlich zugeschneidert sein muss.

Medikamente zum Einnehmen
Dazu gehören eine Vielzahl an Substanzen, welche entweder einzeln oder auch in Kombination angewendet werden können.

Infiltrationen
Darunter versteht man die lokale Einbringung von schmerzstillenden Medikamenten in bestimmte Körperregionen mittels spezieller Injektionstechniken.

Infusionen

Manchmal ist vor allem bei plötzlichen und starken Schmerzen die Gabe von Infusionen erforderlich. Das wird aber dann genau mit Ihnen besprochen werden, da die Abklärung der Ursache solcher Schmerzen natürlich an erster Stelle steht.

Und schließlich sind auch Physikalische Therapien Teil eines Konzeptes um ihre Schmerzen effizient zu behandeln.

 

fold faq Abklärung von Begleiterkrankungen bei Rheumapatienten

Blutfette, Hyperonie, Diabetes, Gicht
Als Rheumapatient ist es ganz wichtig auch auf vorhandene Begleiterkrankungen zu achten. Hohe Blutfette zum Beispiel sollten unbedingt vermieden werden, da dies das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. Das Gleiche gilt beim Vorhandensein von hohem Blutdruck

Ein spezielles Problem ist auch das Auftreten einer Gicht. Die Gicht kann sich als plötzliche schmerzhafte Rötung und Schwellung in einem Gelenk manifestieren, aber die andauernde Gichterkrankung kann auch wirklich zu schweren Destruktionen in vielen Gelenken führen. Und oft ist bei Gicht auch erhöhter Blutdruck zu beobachten.

Diabetes mellitus, also die Zuckerkrankheit bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen erschwert unter anderem die Therapie mit Cortison, welche manchmal notwendig sein kann.

Alles in allem sehe ich es als meine Aufgabe als Internistin diese Begleiterkrankungen im Auge zu behalten und regelmäßig zu überwachen, um Sie optimal durch das Leben begleiten zu können.

fold faq Kurmedizinische Beratung

Kurmittel
Als Kurärztin werde ich gerne mit Ihnen über die verschiedenen Kurmittel und ihre Einsatzmöglichkeiten sprechen. Schwefelbäder werden bei anderen Indikationen eingesetzt, als beispielsweise Kohlensäurebäder. Je nach ihren Erfordernissen können wir das Wesen, die Vor-und Nachteile der zur Anwendungen kommenden Kurmittel  gemeinsam erörtern.

Kurorte
Vielleicht waren Sie schon einmal in einem bestimmten Kurort oder es wurde gerade eben eine Kur bewilligt, sodass Sie vielleicht gerne Informationen darüber und über das ortsansässige Kurmittel erhalten möchten.

 

fold faq Operationsfreigaben

Wenn eine Operation bevorsteht, vor allem wenn diese in Vollnarkose erfolgen soll, ist meist eine sogenannte Operationsfreigabe erforderlich. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus klinischer Untersuchung inklusive Blutdruckmessung und EKG sowie der Erhebung bestimmter Laborparameter, anhand derer man abschätzen kann, ob Sie für eine Operation in Vollnarkose geeignet sind.

Ich werde die Befunde mit Ihnen besprechen und Ihnen mitteilen, ob Sie für den geplanten Eingriff aus internistischer Sicht die Voraussetzungen erfüllen.

Meine größte Unterstützung zur Erbringung aller Leistungen in der Ordination
ist Petra Pretscher.

Sie koordiniert alle Termine und sonstige administrative Tätigkeiten und ist
darüber hinaus immer sehr guter Dinge, sodass wir viel Freude bei unserer
gemeinsamen Tätigkeit haben.